Coexistence

coexistence-Gyumri.jpg
Gyumri/Armenia, 5/2017

No clash of cultures - instead coexistence of believes, traditions and signs of hope!
Life as a pragmatic idea of dealing with differences.  Nazar degmesin...

Believe

5-wundenkreuz.jpg
Stadtsteinach/Ofr, 5 Wundenkreuz, 7/2017

Relikte des Glaubens und Aberglaubens, eher selten anzutreffende ikonografische Symbole für Hoffnung und Vertrauen -  "durch seine Wunden sind wir geheilt" ...
Ein Leben ohne Bilder, Skulpturen, Geschichten, die über den Alltag hinausweisen, scheint unmöglich

Emancipation

Batum hairdresser
Batum/Georgien, 5/ 2017

Eines der seltenen Bilder auf dieser Welt. Eine junge Frau rasiert einen Mann. Der Anblick löst Irritationen aus, da es sich um ein traditionelles Männerbrevier handelt. Ein postsozialistisches Bild?

Postsocialism

Gyumri  Armenien
Gyumri/Armenien,18-05-2017

History & theater - abandoned theater in Gyumri/Armenien
todays Gyumri performed before as Alexandropol (1840- 1924), as  Leninakan (1924-1991), as Kumajri (1991-1992)
 

Democracy

Balikesir/Türkei, August 2016

Nachdem der Putsch des türkischen Militärs im Juli 2016 kläglich gescheitert war, strömten die Menschen des Landes fast einen Monat lang, Nacht für Nacht, auf die zentralen Plätze der Städte und Dörfer. Alt und Jung, Kind und Kegel - es versammelten sich alle bis spät in die Nacht.
Ein einzigartiges Schauspiel, in dem sich eine bunte Gesellschaft päsentierte, die sich trotz ihrer Verschiedenartigkeit in einem Punkt einig war: in ihrem NEIN und ihrer Verurteilung des blutigen Putschversuches vom 15. Juli.
Auffällig war in diesen Sommernächten die starke Präsenz der Frauen. Auch wenn westliche Medienvertreter dieses Bild arg irritierte - insbesondere die Kombination von Demokratie und Kopftuch - so war doch in allen Gesichtern ein großer Stolz zu lesen: sich der Arroganz  des Miltärs erfolgreich widersetzt zu haben.

Refugees

Flucht aus Afghanistgan
Ankara/Altindag, 5-2016

Kinder auf der Flucht - zusammen mit ihren Eltern sind sie dem Terror, der Gewalt und der Hoffnungslosigkeit Afghanistans entflohen. In den ehemaligen Gecekondus von Ankara, den über Nacht gebauten Siedlungen der in die Städte gezogenen türkischen Landbevölkerung, haben sie eine provisorische Bleibe gefunden.  
Wegen ihrer Nähe zum Stadtzentrum sind diese Stadtteile jetzt zu begehrten Spekulationsobjekten geworden. Auch will die Hauptstadt sich ein neues Kleid anlegen und streift dazu das ihrer Geschichte ab, das die Menschen, die den Reichtum der Stadt mit ihrer Mittellosigkeit geschaffen haben, gewoben haben. Seit Jahren werden daher die alten Behelfssiedlungen Stück für Stück abgerissen. Hier sollen für die Wohlhabenden attraktive Luxuswohnungen entstehen. Geblieben sind die Alten und Gebrechlichen, oder diejenigen, die nicht aufgeben wollen.
Hinzugekommen sind afghanische Flüchtlingsfamilien, die sich in baufälligen Häusern neben den Ruinen der bereits abgerissenen eingerichtet haben. Über ihnen steht die Ungewissheit, vor ihnen eine Zukunft ohne Konturen.

Signs

Hohenberg/Ofr., August 2015

Was gegenwärtig auf dieser Welt geschieht bleibt nicht verborgen. Kriege, Verelendung, die Vorboten eines Klimawandels senden ihre Zeichen und Vibrationen rund um unseren Erdball, sie werden universal. Es ist Zeit, sich mit dem Gedanken vertraut zu machen: Flucht, Vertreibung, Elend und Not, sind nur die Kehrseite und der Preis des Wohlstandes, den eine Minderheit dieser Erde für sich reklamiert.
Es wäre eine Illusion zu glauben, dass zu den reich gedeckten Tafeln, nicht eines Tages auch die Hungernden strömen und ihren Anteil fordern. Mit offenen Augen und Ohren begegnen wir den Spuren , die unsere Zeit hinterlässt - selbst im kleinsten Dorf, wie hier im Eingang einer ehemaligen Schule in Oberfranken.